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Künftig wohnen auf Gut Hoher Kamp

Immobilien Bremen schließt Kaufvertrag mit dem Unternehmen

Das einstige Gut Hoher Kamp in St. Magnus kann voraussichtlich ab Frühjahr 2011 bebaut werden. Immobilien Bremen, als Anstalt des öffentlichen Rechts zentrale Ansprechpartnerin für die öffentlich genutzten Immobilien der Freien Hansestadt Bremen, hat den überwiegenden Teil des rund 30.000 Quadratmeter großen Areals oberhalb des Lesumufers soeben an das Bremer Unternehmen Nord- Bau GmbH & Co. KG veräußert. Mittlerweile konkretisierte Pläne des Investors sehen vor, auf dem Gelände eine hochwertige Wohnbebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern zu realisieren.

Die Nord-Bau erwarb auch die Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Fachwerkvilla, die der „Zigarrenkönig“ Friedrich Ludwig Biermann Ende des 19. Jahrhunderts für seinen Sohn Leopold errichten ließ. Das bis 2007 als Jugendbildungsstätte „LidiceHaus“ genutzte Gebäude soll saniert und künftig wieder als Wohnhaus dienen. Mit Abschluss des Kaufvertrags wurde zudem eine Lösung für die auf dem Gelände angesiedelte Geschäftsstelle des TSV Lesum sowie der benachbarten Turnhalle gefunden. Ein langfristiger Mietvertrag mit der Nord-Bau sieht vor, dass der Verein diese Gebäude auch zukünftig für seine Zwecke nutzen kann.

Der Käufer hatte sich in einem Ausschreibungsverfahren unter mehreren Bewerbern mit dem finanziell und städtebaulich besten Angebot durchgesetzt. Zuvor war eine im Frühjahr 2008 veröffentliche Ausschreibung aufgrund unzureichender Gebote abgebrochen worden. Das seitens der Nord-Bau vorgelegte Bebauungskonzept wurde im Vorfeld mehrfach modifiziert und war den Anwohnern im vergangenen März vorgestellt worden.

Die im Vorfeld in enger Abstimmung mit dem Bauamt Bremen-Nord aufgestellte Rahmenplanung basierte auf der Erhaltung des in einem Baumkataster aufgelisteten alten Baumbestandes und des Lebensraumes unter Naturschutz stehender Pflanzen und Tiere. Daraus ergab sich eine Begrenzung der für Bauzwecke zur Verfügung stehenden Fläche. Von den Planungen unberührt bleiben das kleine Waldstück im hinteren Teil des Grundstücks sowie das angrenzende Gehölz am Hang zur Lesum. Der Grünzug wird durch einen öffentlichen Spazierweg mit dem Admiral-Brommy-Weg verbunden.

Nach der erfolgten Veräußerung des Geländes, über dessen Kaufpreis Stillschweigen vereinbart wurde, kann nun die Bauleitplanung weiter vorangetrieben werden. Parallel dazu will der Investor Nord-Bau die Planungen für den Bau der Wohngebäude aufnehmen. Mit dem Baubeginn ist im kommenden Jahr zu rechnen.

Mit dem Verkauf des überwiegenden Teils von Gut Hoher Kamp leistete Immobilien Bremen einen weiteren Beitrag zur Optimierung der bremischen Liegenschaften und schloss zugleich ein wichtiges immobilienwirtschaftliches Projekt in der Hansestadt endgültig ab. Im Mittelpunkt stand dabei zunächst die Suche nach einem neuen Domizil für das „LidiceHaus“. Die Jugendbildungsstätte konnte im Herbst 2007 in die grundlegend umgestaltete frühere Sportschule Am Krähenberg sowie einen ergänzenden, zweigeschossigen Neubau auf dem Peterswerder umziehen, wo sich mittlerweile ein reger Tagungsund Bildungsbetrieb für junge Menschen entwickelt hat. Im Anschluss an den Freizug der bislang genutzten Fachwerkvilla war der Weg frei für die nunmehr erfolgreich beendete Ausschreibung von Gut Hoher Kamp.

Hinweis für Redaktionen:
Für weitere Informationen steht Ihnen Susanne Engelbertz, Abteilungsleiterin Immobilien bei Immobilien Bremen, unter der Telefonnummer 361 89689 gern zur Verfügung.

Pressearbeit für Immobilien Bremen:
Peter Schulz, Telefon 0151 1255 8348

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