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Mehrere Gebote für gemeinschaftliches Wohnen

Immobilien Bremen wertet Ausschreibung aus – Konkrete Gespräche folgen

Das zum Verkauf stehende Gebäude in der Fröbelstraße 52 in Vegesack hat das konkrete Interesse von verschiedenen Bietergruppen geweckt, die dort ein Projekt des gemeinschaftlichen Wohnens realisieren möchten und deshalb entsprechende Angebote vorgelegt haben. Das erbrachte die Auswertung einer öffentlichen Ausschreibung, die Immobilien Bremen (IB) Anfang des Jahres in Kooperation mit dem Bausenator in Gang gesetzt hatte.

Bei dem Gebäude handelt es sich um eines von insgesamt drei Immobilien aus kommunalem Besitz, die gegenwärtig als Referenzobjekte für die Entwicklung selbstbestimmter Hausgemeinschaften zum Kauf angeboten werden. Im Fokus stehen dabei Interessentenkreise – etwa eine Gruppe von Freunden, Nachbarn oder Familien –, die gern zusammenwohnen möchten und eine entsprechend große Immobilie suchen.

Bei der Realisierung ihrer Pläne stoßen diese Gruppen jedoch häufig auf Probleme, denn ansprechende Häuser oder Grundstücke sind schwer zu finden. Und falls sich ein geeignetes Objekt anbietet, ist manchmal die Zeit zu knapp, um eine professionelle Finanzierung zu sichern oder die optimale Organisationsform für eine Baugemeinschaft zu finden.

Um diesen speziellen Bedürfnissen stärker zu entsprechen, hatte Immobilien Bremen in Kooperation mit dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa ein spezielles Vergabeverfahren für Modelle des gemeinschaftlichen Wohnens entwickelt. Es beinhaltet unter anderem eine viermonatige Bewerbungsfrist, in der sich Gruppen konstituieren und ein Angebot vorlegen können, das im Anschluss von einem unabhängigen Gremium überprüft wird.

Nach Ablauf der Ausschreibungsfristen liegen Immobilien Bremen, als Anstalt des öffentlichen Rechts zentrale Ansprechpartnerin für die öffentlich genutzten Immobilien der Freien Hansestadt Bremen, mittlerweile mehrere interessante Angebote für den Standort Fröbelstraße 52 vor. Damit rücken die seitens der Bieter eingereichten Kon- zeptionen in das besondere Blickfeld der mit der Auswahl beauftragten Kommission. Diesem Gremium gehören Vertreter von Immobilien Bremen, des Bausenators, des Vegesacker Ortsamtsamts und externe Experten des Instituts für Arbeit & Wirtschaft (IAW) an der Universität Bremen an.

Nach eingehender Beratung kam die Jury zu dem Ergebnis, dass alle eingereichten Angebotskonzepte umsetzbar sind. Nun sollen erste Gespräche mit den ausgewählten Bietergruppen geführt werden, um die Rahmenbedingungen der vorgelegten Nutzungskonzepte zu klären.

Hinweis für Redaktionen:
Für weitere Informationen steht Ihnen Susanne Engelbertz, Abteilungsleiterin Immobilien bei Immobilien Bremen, unter der Telefonnummer 361 89689 gern zur Verfügung.

Pressearbeit für Immobilien Bremen:
Peter Schulz, Telefon 0151 1255 8348

Pressemitteilung als PDF (pdf, 39.4 KB)