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Immobilien Bremen übergibt Neubau am Alten Postweg – Unterricht startet mit Beginn des Schuljahrs 2026/27

In nur 20 Monaten zur neuen Schule

Frau Brockmüller und Herr Grzonka unterzeichnen das Abnahmeprotokoll
Kerstin Brockmüller, IB-Abteilungsleiterin Projektsteuerung Bau, und Damian Grzonka, Leiter Projektmanagement bei Goldbeck, unterzeichneten das Abnahme-Protokoll für das Schulgebäude, das im Anschluss an die Bildungsbau Bremen GmbH & Co. KG übergeben wurde.

Am Alten Postweg in Hastedt steht wieder eine Schule. Gut zwei Jahre nach dem Abriss des baufälligen Altbaus von 1910 konnte Immobilien Bremen (IB) die Schlüssel für eine moderne dreizügige Grundschule in Empfang nehmen. Die Einrichtung war in einer Bauzeit von nur 20 Monaten auf der Basis einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) durch das Unternehmen Goldbeck Public Partner GmbH realisiert worden. Damit kann der Unterricht zum Beginn des Schuljahrs 2026/27 in den neuen Räumen beginnen.

Kerstin Brockmüller, IB-Abteilungsleiterin Projektsteuerung Bau, und Damian Grzonka, Leiter Projektmanagement bei Goldbeck, unterzeichneten im Rahmen einer kleinen Feierstunde das entsprechende Abnahme-Protokoll für die Immobilie, die im Anschluss an die Bildungsbau Bremen GmbH & Co. KG übergeben wurde. Sie machten damit quasi den Weg frei für die schon wartenden Umzugswagen, die in diesen Tagen vom Übergangsquartier der Schule am Jakobsberg an den Alten Postweg rollen. Am ersten Schultag nach den Ferien werden die Kinder somit komplett möblierte Räume vorfinden.

„Eine hervorragende Leistung“, kommentierte IB-Geschäftsführerin Dr. Susann Cordes die vergleichsweise kurze Zeit seit dem Baustart im Dezember 2024. Gerade einmal sechs Monate lagen zwischen dem Abriss des Altbaus und dem Baubeginn für das aus Schule, Kita, Mensa und Turnhalle bestehende Gebäudeensemble auf dem 7.800 Quadratmeter großen Gelände. Auch Finanzsenator Björn Fecker zeigte sich beeindruckt: „Hier ist richtig gute Arbeit geleistet worden, ich danke allen Beteiligten für die reibungslose Kooperation. Das ist ein gutes Beispiel für Bauen in Bremen!“

Zum bemerkenswerten Tempo auf der Baustelle trugen laut Goldbeck-Projektmanager Dominik Klare der straff getaktete Ablauf und die termingenaue Anlieferung vorgefertigter Elemente aus den eigenen Werken des Unternehmens bei. Das, so Klare, habe entscheidend dazu beigetragen, die Bauzeit um ein Jahr verkürzen zu können.

Den somit erzielten Zeitgewinn stufte Dr. Susann Cordes als „höchst willkommen“ ein. „Dadurch steht die für den Übergang errichtete Mobilbauanlage am Jakobsberg erheblich früher als ursprünglich angedacht für eine neue Verwendung zur Verfügung“, erklärte sie und zog das Fazit: „Der Gedanke der öffentlich-privaten Partnerschaft ist hier erneut hervorragend umgesetzt worden, wovon die kürzere Bauzeit und Effizienzgewinne bei der Umsetzung zeugen. Zudem wurde der Kostenrahmen präzise eingehalten. Und was mich als Architektin besonders freut: Mit diesem Projekt ist sehr anspruchsvolle Architektur entstanden.“

Auch Dominik Klare sieht in dem Projekt ein „herausragendes Beispiel dafür, wie erfolgreich ÖPP-Modelle umgesetzt werden können“. Die partnerschaftliche, vertrauensvolle und lösungsorientiere Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten habe dazu entscheidend beigetragen. Immobilien Bremen hatte das in Bielefeld ansässige Bauunternehmen schon mit der Realisierung der Berufsschule für Groß-, Außenhandel und Verkehr (GAV) in der Überseestadt als Totalunternehmer beauftragt.

Das nach Plänen des Braunschweiger Büros Dohle + Lohse Architekten errichtete Ensemble am Alten Postweg besteht aus zwei durch ein Foyer mit Mensa verbundenen Gebäuden. Sie wurden ebenso wie die Turnhalle mit einer hellen Klinkerfassade ausgestattet und fügen sich mit ihren Satteldächern städtebaulich harmonisch in die Umgebung ein. Der Neubau, der eine Brutto-Grundfläche von ca. 5.800 Quadratmetern aufweist, wurde klimafreundlich ans Fernwärmenetz angeschlossen und mit Photovoltaik-Anlagen und Dachbegrünung ausgestattet. Die reinen Baukosten liegen brutto bei rund 21,5 Millionen Euro.

Im Inneren des Gebäudekomplexes laufen aktuell noch einige Restarbeiten. Maler:innen setzen letzte Pinselstriche, digitale Bildschirme werden angeschlossen, PC-Anlagen installiert. Die Küche, in der täglich knapp 300 Mahlzeiten gekocht werden können, ist mitsamt der blitzenden Großgeräte bereits betriebsfertig. Dagegen wird an den Außenanlagen mit den vielfältigen und einladenden Spielgeräten unter dem vorhandenen alten Baumbestand noch gearbeitet. Doch auch sie sollen pünktlich fertig werden.

Die Partnerschaft zwischen Goldbeck und Immobilien Bremen bzw. der Bildungsbau Bremen endet übrigens nicht mit der Schlüsselübergabe. Für die kommenden 25 Jahre übernimmt das Unternehmen den Betrieb der Immobilie und bleibt damit eng mit dem Projekt verbunden. Für die Bildungsbau Bremen betonte Katharina Nehlsen: „Wir freuen uns, ein städtebaulich so wichtiges und baulich sehr gelungenes Projekt in unseren Bestand zu übernehmen. Der Neubau setzt einen hochwertigen Akzent im Quartier und schafft hervorragende Rahmenbedingungen für Lernen und Begegnung. Gleichzeitig freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Goldbeck.“

Weitere Infos & Fotomaterial erhältlich bei: Fabio Cecere | Unternehmenskommunikation bei Immobilien Bremen.